Michael Kenna – Meister der minimalistischen Landschaftsfotografie

Michael Kenna ist ein britischer Fotograf, der seit Jahrzehnten für seine poetischen, minimalistischen Schwarzweiß-Landschaften bekannt ist. Ich habe ihn gewählt, weil mich seine Art, Reduktion und Stille sichtbar zu machen, sehr fasziniert. Seine Arbeiten wirken zeitlos, meditativ und technisch unglaublich präzise.
In diesem Artikel möchte ich zeigen, was Michael Kenna auszeichnet, und welche Elemente ich selbst in meine Fotografie übernehmen könnte.


Biografie / Hintergrund

Michael Kenna wurde 1953 in England geboren. Nach einer Ausbildung an Kunst- und Designschulen konzentrierte er sich früh auf die Fotografie.
Sein Schwerpunkt liegt auf Schwarzweiß-Landschaftsfotografie, meist mit langen Belichtungszeiten und klar reduzierten Motiven. Seine Arbeiten wurden weltweit in Museen und Galerien gezeigt, unter anderem im Victoria and Albert Museum in London oder im National Museum of Modern Art in Paris.
Ein zentraler Aspekt seines Schaffens: Er arbeitet fast ausschließlich analog und entwickelt seine Abzüge selbst im Dunkelkammerprozess.


Bildsprache & Stil

Themenwahl

Kenna fotografiert Landschaften, Architektur und Industrieanlagen – jedoch immer reduziert auf das Wesentliche. Oft sind es einsame Bäume, neblige Seen, minimalistische Brücken oder Spuren menschlicher Eingriffe in der Natur.

Komposition

Seine Bilder zeichnen sich durch klare Linien, geometrische Formen und eine enorme Ruhe aus. Er arbeitet viel mit Symmetrien, Spiegelungen und negativen Flächen.

Licht & Farbe

Michael Kenna arbeitet ausschließlich in Schwarzweiß. Typisch sind seine extrem langen Belichtungszeiten – manchmal mehrere Stunden. Dadurch verschwimmen Wasseroberflächen zu glatten Flächen, Wolken werden zu sanften Strichen. Das verstärkt die Reduktion und macht die Motive fast abstrakt.

Emotion & Stimmung

Die Stimmung seiner Fotografien ist meditativ, ruhig, fast spirituell. Sie laden zum Innehalten ein, wirken zeitlos und entrückt von der hektischen Welt.


Inspiration für meine Fotografie

Mich fasziniert besonders, wie konsequent Michael Kenna reduziert. Er zeigt, dass man durch Weglassen viel mehr Ausdruck erreichen kann als durch das „Zuviel“.
Für meine eigene Arbeit heißt das: Ich kann stärker darauf achten, störende Elemente aus dem Bild zu eliminieren und bewusst mit Einfachheit zu spielen.
Sein Einsatz von langen Belichtungszeiten inspiriert mich außerdem, mehr mit Ruhe und Zeit in meinen Projekten zu arbeiten – gerade bei freien Arbeiten oder Landschaften.


Beispiel-Übertragung

coming soon….


Fazit & Takeaways

Michael Kenna zeigt, wie kraftvoll Reduktion, Zeit und Einfachheit in der Fotografie wirken können.

Meine persönlichen Lernnotizen:

  1. Weniger ist mehr – Motive klar reduzieren.
  2. Geduld – lange Belichtungszeiten als Stilmittel einsetzen.
  3. Stimmung über technische Perfektion stellen.

Im nächsten Artikel möchte ich mir einen Fotografen anschauen, der im Gegensatz zu Kenna sehr stark mit Dynamik und Moment arbeitet.


Inspiration austauschen & entdecken

Welcher Fotograf inspiriert dich am meisten?
👉 Schreib mir deine Gedanken gerne in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch.

Wenn du mehr über meine eigene Fotografie erfahren möchtest, schau hier vorbei:
👉 [Freie Arbeiten entdecken]

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